Gelebte Werte machen glücklich

 

Unsere Werte verstecken sich in den Glaubenssätzen, die wir uns selbst immer wieder erzählen. Jeder hat Werte, doch die meisten können ihre Werte nicht benennen oder leben sogar (unbewusst) gegen ihre eigentliche innere Überzeugung. 


Die Gefühle von Scham, Verzweiflung und der Frage nach „Ist das schon alles im Leben“ können aus der Unklarheit mit den eigenen Werten entstehen. Unsere Werte bestimmen darüber, was uns wichtig ist, im Leben und im Studium und sind damit die Leitplanken für Deine Lebensstraße.


Um bewusst nach den eigenen Werten leben zu können braucht es eine Voraussetzung: Du musst Deine Werte einmal definiert haben.

 

Phase 1.

Du benötigst:

 

  • 1x DIN A4 
  • Einen Stift
  • Tasse Kaffe oder Tee zur Stärkung
  • Insgesamt ca. 35 Minuten Zeit

 

Suche Dir nun aus der untenstehenden Werteliste 14 Werte aus, die für dich wichtig sind.

 

Mach Dir dabei eines bewusst: es geht nicht darum die Werte raus zu suchen, von denen Du glaubst, dass sie „besser“ sind als andere. Es geht darum, dass Du entscheidest, welche Werte für Dich eine Priorität spielen.

 

Diese Liste ist nicht abschließend, wenn Dir also ein anderer Wert einfällt, der eine hohe Priorität für Dich hat, dann schreib diesen einfach auf Deine Liste.

 

 

Akzeptanz Gerechtigkeit Intuition Spiritualität
Realismus Gleichheit Verantwortung Wohlstand
Kreativität Balance Kooperation Wissen
Gemütlichkeit Schönheit Qualität Ruhm
Selbständigkeit Liebe Effizient Aufregung
Loyalität Zeit für mich Stabilität Überlegenheit
Engagement Dankbarkeit Leidenschaft Einfachheit
Zuneigung Mitgefühl Flexibilität Vertrauen
Achtsamkeit Fortschritt Toleranz Natürlichkeit
Freiheit Treue Neugierde Nähe
Großzügigkeit Sicherheit Herausforderung

Objektivität

Fröhlichkeit Nachhaltigkeit Transparenz Optimismus
Gesundheit Bescheidenheit Ordnung Hilfsbereitschaft
Offenheit Verlässlichkeit Hoffnung Authentizität
Beliebtheit Humor Ehrlichkeit Erfolg

Phase 2.

Du hast jetzt 14 Werte auf Deiner Liste stehen, die Du als wichtig für Dein Leben betrachtest. Jetzt geht es darum zu bestimmen, welche Werte die Top-Priorität für Dich besitzen. Nimm Dir für diese Phase Zeit und rechne mit etwa 20 Minuten, in denen Du am besten ungestört bist.


Sieh Dir Deinen ersten Wert auf der Liste an und vergleiche ihn mit dem zweiten Wert auf Deiner Liste. Erscheint Dir der erste Wert wichtiger als der zweite? Dann mach jetzt einen Strich hinter den ersten Wert. Wenn Du Dich dafür entscheidest, dass der zweite Wert wichtiger als der erste ist, dann machst Du den Strich hinter dem zweiten Wert.

 

Gehe Deine gesamte Liste durch und frage Dich immer, ob der erste Wert auf Deiner Liste wichtiger ist als die anderen. Vermerke Deine Entscheidung jeweils mit einem Strich hinter dem wichtigeren Wert.

 

 

Wenn Du Deine gesamte Liste mit dem ersten Wert verglichen hast, kommt jetzt der zweite Wert dran. Geh wieder Deine gesamte Liste durch (den ersten Wert kannst Du außer Acht lassen) und frage Dich: „Ist mir der zweite Wert auf meiner Liste wichtiger als der dritte, vierte, fünfte…?“.


Vergleiche Deine Werte der Reihe nach miteinander. Zähle am Ende die Striche hinter Deinen Werten zusammen und erstelle Deine Top 5 an Werten. Werte mit der gleichen Strichanzahl teilen sich einen Platz.


Manche Werte sind schwer zu greifen: Intuition, Spiritualität, Hoffnung sind abstrakte Dinge. Bei den Werten geht es um Deine Definition der Dinge und was Du darunter verstehst. 

 

 

Phase 3.

 

Sieh Dir Deine Top 5 an Werten noch einmal an. Fühlt sich die Reihenfolge für Dich stimmig an?

 

Schau Dir auch Deine anderen Werte mit hohen Strichzahlen, die es nicht in die Top 5 geschafft haben an. Sollte Deine Top 6 lieber auf den Top 5 Platz? Fühl Dich frei die Reihenfolge nochmal zu ändern, so dass sich alles „richtig“ anfühlt.

 

Phase 4.

 

Was nun? Du kennst jetzt die Werte, die für Dich wichtig sind. Lass Dich nicht davon beirren, dass andere Menschen eine andere Wertpriorität haben. Wenn Du diese Wertefindung mit Deinem Partner zusammen machst, kann es auch sein, dass ihr beide den gleichen Wert für wichtig findet, diesen Wert aber unterschiedlich definiert.


Zum Beispiel kann „Reichtum“ für den einen nur aus Geld bestehen, während der andere unter „Reichtum“ nicht nur „reich an Geld“, sondern auch „reich an Freude, reich an Erfahrungen“ versteht.


Wenn Du magst, häng Dir Deine Top 5 Werte in Deiner Wohnung auf. In einem weiteren Schritt kannst Du überlegen, ob Deine Werte mit Deinem Studium, Deinem Berufswunsch oder sogar Deinen Beziehungen zu anderen überein passen. 


Unsere Werte bestimmen unsere Sicht auf andere Menschen, Situationen und nicht zuletzt auf uns Selbst. Werte sind die Basis für Glück und Zufriedenheit in unserem Leben, ob als Studierender oder in der Arbeitswelt.

 

 

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